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Glasklare Geschäftsprozesse
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Die SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH öffnet mit ihren Falt- und Schiebesystemen die gläsernen Fassaden von Wintergärten, Balkonen oder Eingangsbereichen und sorgt bei ihren Kunden für ein völlig neues Raumgefühl. Den glasklaren Produkten stand jedoch eine gewisse Intransparenz der eigenen Geschäftsprozesse gegenüber. Die teilweise mangelnde Informationsqualität in vielen Abteilungen erschwerte die zielorientierte Steuerung des Unternehmens mit Sitz in Bissendorf bei Osnabrück und seiner Tochtergesellschaften. Die Einführung des extended ERP-Systems P2plus der Karlsruher AP AG bietet SOLARLUX hier konkrete und effiziente Unterstützung. Das System ermöglicht auf Basis der Microsoft .NET-Plattform die nahtlose Abbildung der Geschäftsprozesse und spart SOLARLUX Zeit und Kosten.
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| SOLARLUX beschäftigt weltweit 260 Mitarbeiter und unterhält Tochtergesellschaften in Europa und Asien. |
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Das große Eingangsfoyer zeugt von der Innovationskraft des Unternehmens und dient gleichzeitig als Ausstellungsort für die SOLARLUX-Produkte (Wintergärten / Falt- und Schiebesysteme). |
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P2plus hat mit seiner Flexibilität die Neugestaltung und Optimierung der Geschäftsprozesse von SOLARLUX unterstützt. |
SOLARLUX erfüllt mit seinen weltweit 260 Mitarbeitern kleine und größere Träume: sei es der eigene Wintergarten oder die Wohnraumvergrößerung durch die Verglasung von Balkonen. Der Hersteller von Falt- und Schiebe-Elementen erhöht zudem die Repräsentanz von Privat- oder Geschäftsgebäuden durch innovative Glas-Faltwände, mit denen Fronten ganz oder teilweise zur Seite geschoben werden können. Den Einsatz- und Variationsmöglichkeiten sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Der Hersteller unterhält eigene Tochtergesellschaften in den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz, Frankreich, Polen sowie Japan. Die Expansion in die USA ist fest geplant.
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| Mehr Transparenz, weniger Fehler und papierlos. P2plus erhöht die Produktivität in allen Abteilungen. |
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Die Kapazitätsauslastung und Fertigungsfeinplanung wurde mit P2plus deutlich verbessert. |
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Der große Eigenfertigungsanteil gewährleistet das hohe Qualitätsniveau der SOLARLUX-Produkte. |
Fehlende Kennzahlen
Alle Falt- und Schiebesysteme werden entsprechend der jeweiligen Kundenanforderungen und -wünsche individuell produziert. Kein Auftrag gleicht dem anderen. Die Abbildung dieser Prozesse erfordert eine hohe Flexibilität der eingesetzten Softwarelösungen speziell bei der Materialdisposition und der Ermittlung der Arbeitszeiten. SOLARLUX beschäftigt sieben Mitarbeiter im EDV-Bereich, die über lange Zeit verschiedene, meist selbst entwickelte Softwarelösungen parallel zu dem schnellen Unternehmenswachstum weiter entwickelt haben. "Oftmals wurde mehr oder weniger auf Zuruf entwickelt", erinnert sich Stefan Holtgreife, Assistent der Geschäftsführung bei SOLARLUX. "Das hat von der Funktionalität dann auch immer wieder gepasst, aber ein Ende der Administrierbarkeit der verschiedenen Insellösungen war auf Dauer einfach abzusehen."
Die Konsequenzen wurden mit jedem weiteren Wachstumsschritt des Unternehmens deutlicher: Da die verschiedenen Insellösungen, davon einige auf Microsoft Excel-Basis, kaum miteinander verknüpft waren, fehlten wichtige Kennzahlen aus den einzelnen Abteilungen. So wurde das Material mehr oder weniger nach Gefühl disponiert und die Nachkalkulation der einzelnen Projekte anhand von Stichproben vorgenommen. Berechnungen der Rentabilität einzelner Produktlinien oder Aufträge waren nur in Stichproben durchführbar. Zugleich erschwerten die vielen Insellösungen die Entwicklung und den Einsatz eines übergeordneten Controllingsystems und damit eine übergreifende und effiziente Unternehmenssteuerung. Entsprechende Entwicklungspläne existierten, wurden aber, trotz der leistungsfähigen EDV-Abteilung im Haus, nach einem halben Jahr aufgrund des enormen Schnittstellenaufwands verworfen. Um weiteres Wachstum nicht zu gefährden, entschloss sich SOLARLUX zur Einführung einer modernen voll integrierten ERP-Lösung (ERP).
Prozessoptimierung mit neuer ERP-Lösung
Das Anforderungsprofil ergab sich aus der in vielen Bereichen realisierten guten Funktionalität der eigenen Softwarelösungen und deren Defiziten bei der Materialdisposition, Nachkalkulation sowie dem Daten- und Informationsaustausch. Wichtig war SOLARLUX die Flexibilität der neuen Lösung. Diese sollte sich an die eigenen Anforderungen anpassen lassen und zugleich von den hausinternen EDV-Kräften selbst weiter angepasst werden können. Zudem musste sie die Möglichkeit bieten, die eigenen Prozesse mit Hilfe der Software zu optimieren. "Unser Ziel war das Business Process Reengineering aller Geschäftsprozesse", verdeutlicht Stefan Holtgreife. "Wir wollten die Einführung der neuen Software dazu nutzen, unsere Prozesse unternehmensübergreifend besser aufeinander abzustimmen und schlanker, transparenter und damit effizienter zu gestalten." Die Unternehmenssteuerung sollte durch ein Managementinformations-System (MIS) vereinfacht werden.
Eine weitere Anforderung war eine exakte Ermittlung der Materialbedarfe für die einzelnen Aufträge, um die Disposition zu erleichtern und eine schlankere Lagerhaltung zu erreichen. Damit würde zugleich eine höhere Kapazitätsauslastung erzielt. Wichtig war die Nachkalkulation auf Auftrags- und Positionsebene. Ein weiteres zentrales Kriterium bestand in der XML-Fähigkeit der neuen ERP-Lösung. Diese war Voraussetzung dafür, dass die Daten aus dem selbstentwickelten Konstruktionsprogramm X-CAD übergeben werden können. Um zukünftige Schnittstellenprobleme zu vermeiden, hatten die EDV-Mitarbeiter des Unternehmens den Datenexport aus X-CAD bereits auf das XML-Format umgestellt.
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| Balkonverglasungen von SOLARLUX eignen sich für viele Einsatzbereiche: ob als Wind- und Wetterschutz oder als Wohnraumerweiterung dank wärmegedämmter Systeme. |
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Spielend leicht und im Handumdrehen verwandeln SOLARLUX-Faltwände Wintergärten in Freisitze. |
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Träume werden wahr: SOLARLUX-Wintergärten. |
Viele Anforderungen - eine Lösung
In dem detaillierten Auswahlverfahren setzte sich die Karlsruher AP AG mit ihrer eERP-Lösung P2plus durch. "Im Unterschied zu den meisten anderen Lösungen sind bei P2plus bereits alle erweiterten Funktionen durchgängig in eine einheitliche und moderne Systemarchitektur integriert", erklärt Stefan Holtgreife, Projektleiter für die Einführung bei SOLARLUX. "Der komplette Daten- und Informationsaustausch in P2plus wird bereits über XML Web Services auf Basis der Microsoft .NET-Plattform abgewickelt." Anwender greifen ausschließlich über den Internet Explorer auf alle Funktionen wie CRM, MIS oder Intranet zu. Weitere Installationen sind auf den Clients nicht erforderlich. Updates, Administration und Wartung erfolgen über die Server. Diese moderne Architektur erleichtert zugleich die Anbindung von Außendienstmitarbeitern und Niederlassungen. Dabei greifen alle Anwender weltweit auf die zentralen Server und P2plus-Daten in Bissendorf zu. Ebenfalls per Browser rufen Kunden aktuelle Auftragsinformationen über ein Extranet ab.
Dynamische Materialdisposition
Zuerst führte SOLARLUX die Module PPS und Warenwirtschaft ein. Dass dabei einige kleinere Kinderkrankheiten auftraten, hatte die gemeinsame Projektleitung von Anfang an einkalkuliert, da eine Reihe von Anpassungen notwendig waren, um die spezielle Belange von SOLARLUX eins zu eins abzubilden. Das gute Zusammenspiel des Projektteams der AP AG und der hauseigenen EDV-Abteilung sorgte dafür, dass auftretende Probleme immer schnell behoben werden konnten. Ein großer Vorteil von P2plus besteht für Anwender darin, dass sie die Entwicklungsumgebung Visual Studio .NET zusammen mit der Lösung erhalten. Diese und der offene Source-Code erleichtern eigenständige Anpassungen enorm. SOLARLUX konnte über die Entwicklungsumgebung und die .NET-Objektklassen seine Materialdisposition vollständig automatisieren. Daten aus externen Systemen, wie dem Konstruktionsprogramm X-CAD, der selbstentwickelten Software für den Zuschnitt der Falt- und Schiebesystemelemente, oder der Scanner-Applikation können so direkt in P2plus übernommen und weiterverarbeitet werden. Sämtliche Daten sind dabei hinterlegt und mit Hilfe der .NET-Objektklassen wird im Dispositionsprozess jeweils eine manuelle Eingabe simuliert, was einer vollständigen Automatisierung des Prozesses entspricht.
So erfolgt beispielsweise bei der XML-Datenübernahme aus X-CAD automatisch die entsprechende Kapazitätsreservierung und -feinplanung. Diese ersetzt die vorherigen Schätzwerte und ermöglicht eine detaillierte Nachkalkulation. Das Ergebnis: SOLARLUX genießt eine absolute Kostentransparenz der einzelnen Aufträge und Produktlinien.
Geschäftsprozesse optimiert
Die einzelnen Abteilungen von SOLARLUX starteten nach und nach die Einführung der relevanten ERP-Module. "P2plus führte in jeder Abteilung sehr schnell zu einer erheblichen Zeitersparnis bei den Anwendern", verdeutlicht Stefan Holtgreife. "Die Transparenz in den Arbeitsabläufen stieg enorm, während die bisherige Fehlerquote durch die weitgehend papierlose Datenverarbeitung dramatisch sank." War vorher aufgrund der inkompatiblen Schnittstellen zwischen den einzelnen Insellösungen eine Datenübergabe nicht möglich und die Auskunftsfähigkeit gegenüber Kunden eingeschränkt, kann jetzt jeder Anwender mit wenigen Mausklicks auf alle Informationen zugreifen.
Das Ziel, mit P2plus die eigenen Geschäftsprozesse neu und effizienter zu gestalten, wurde bereits größtenteils erreicht. Arbeiteten die Mitarbeiter früher in erster Linie für und in ihrer jeweiligen Abteilung, lernen sie mit dem transparenten Informationsfluss in P2plus in übergreifenden Prozessen zu denken. P2plus weist Anwender direkt auf fehlerhafte Eingaben hin, die sofort korrigiert werden können, und dann nicht erst den Mitarbeiter in der nachfolgenden Abteilung vor ein Problem stellen. "Das spart uns unglaublich viel Zeit und damit auch Kosten", freut sich Stefan Holtgreife. "Wir gewinnen effizientere Prozesse, ein schlankeres Lager und eine bessere Wareneingangskontrolle, so dass ein schneller Return on Investment bereist absehbar ist."
Letzte Änderung: 05.05.2004 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
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