Mit den multidimensionalen Analysen und Reporting-Funktionen des MIS verfügen alle Abteilungen über komplette Projekt-Informationen hinsichtlich Terminen, Kosten und Erlösen an den einzelnen Standorten - bei Bedarf auch standortübergreifend. Werner Schulmeyer, Projektleiter bei Eberspächer
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Glasklare Entscheidung für P2plus

Der Geschäftsbereich Hochbau der Unternehmensgruppe Eberspächer führt an drei Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz die eERP-Lösung P2plus der AP AG ein. Die durchgängige und zukunftssichere Systemstruktur auf Basis der Microsoft .NET-Plattform sowie das Browser-Frontend gaben den Ausschlag zu Gunsten der Karlsruher Lösung. Der Benutzerzugriff auf alle erweiterten ERP-Funktionen wie CRM oder DMS findet ausschließlich über den Internet Explorer statt. Die Zentralabteilungen Finanzen und Controlling der Eberspächer Unternehmensgruppe kann daher am Firmenhauptsitz in Esslingen relevante Daten der drei Standorte direkt abfragen und auswerten.

Viele Unternehmen mit mehreren Standorten wie der Geschäftsbereich Hochbau von Eberspächer kennen das Problem verschiedenster IT-Insellösungen, die sich aus teilweise 20 Jahre alten selbst entwickelten Systemen mit zeichenorientierten Eingabemasken zusammensetzen. Die Konsequenzen sind ebenfalls kein Geheimnis: Mehrfache Dateneingabe und -haltung, geringe Nutzerakzeptanz, keine integrierte Datenbank und ein stockender Informationsfluss im Unternehmen, der eine parallele und umfangreiche Zettelwirtschaft nach sich zieht.

"Die mangelnde Datenaktualität war für uns zunehmend ein Problem", erinnert sich Werner Schulmeyer, zuständig für die Betreuung der IT in den verschiedenen Niederlassungen innerhalb der Abteilung Organisation in der Eberspächer-Zentrale in Esslingen. "Insbesondere fehlte den Zentralabteilungen im Stammhaus die direkte Zugriffsmöglichkeit auf die Daten der Niederlassungen, so dass die Ergebnisrechnungen immer eine langwierige Angelegenheit waren."

Internettechnologie statt Insellösungen
Im Februar 2002 entschied sich Eberspächer daher zur Einführung einer neuen ERP-Lösung an den drei Standorten des Geschäftsbereichs Hochbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das ansonsten unternehmensweit eingesetzte SAP kam nicht in Frage, da eine "Light"-Version für den Hochbau zu viel Anpassungsaufwand und damit zu hohe Kosten bedeutet hätte. Anhand von Fachzeitschriften und auf der CeBIT informierte sich Werner Schulmeyer anschließend über ERP-Systeme mit erweitertem Funktionsumfang (eERP) für den Mittelstand.

"Nach sehr ausführlichen Präsentationen von vier Anbietern haben wir uns für P2plus der Karlsruher AP Automation + Productivity AG entschieden", erklärt Werner Schulmeyer. "P2plus integriert sehr viele erweiterte Funktionen und ist mit der .NET-Technologie und XML Web Services den Wettbewerbsprodukten derzeit einfach um einiges voraus." Diese fortschrittliche Internet-Technologie und die starke Windows-Orientierung des ERP-Anbieters bedeuten für Eberspächer Zukunftssicherheit.

Extended ERP via Browser
Ein großer Vorteil von P2plus ist die durchgängige Systemstruktur auf Basis der Microsoft .NET-Plattform. Die Benutzeroberfläche des Internet Explorers dient als einheitliches Frontend. Der komplette Zugriff auf Daten und Funktionen der ERP-Lösung findet ausschließlich über Browser statt. Zusätzliche Installationen auf Client-Seite entfallen. Updates werden zentral auf den Servern aufgespielt und stehen dann sofort an allen 100 P2plus-Arbeitsplätzen zur Verfügung. "Das vereinfacht die Administration und Wartung entscheidend und erleichtert zugleich die Anbindung von Außenstellen und Home Offices", freut sich Werner Schulmeyer. "Derzeit kann ich mit P2plus und meinem Browser hier in Esslingen über unsere Standleitungen direkt auf die ERP-Daten der Glasbau-Standorte zugreifen und mich etwa über den aktuellen Einführungsstatus der einzelner Module informieren." Mit jedem P2plus-Zugriff löst der Projektverantwortliche von Eberspächer dabei mindestens einen der bereits über 300 integrierten XML Web Services bei der Funktionsabwicklung aus.

Schnelle Einführung
Startschuss für die P2plus-Einführung bei der WEMA Glas- und Metallbau AG am Schweizer Standort Affoltern war Juli 2002. Der Echtzeitbetrieb begann zum ersten Januar 2003. Zuerst wurden die Stammdaten für die Oberlichtsysteme wie Lichtkuppeln sowie für die Gebäudeglasfassaden, Glasdachkonstruktionen und weiteren Produkte von den Altsystemen übernommen. Anschließend stand die Implementierung der Module für die Materialwirtschaft, Arbeitsvorbereitung, Finanzbuchhaltung und den Verkauf auf der Agenda. Die Einführung des CRM-Moduls sowie des Managementinformationssystems (MIS) und Dokumentenmanagementsystems (DMS) ermöglicht die effizientere Abwicklung der Geschäftsprozesse.

CRM und MIS
Das CRM-Modul von P2plus bietet mit der nahtlosen Outlook-Integration die optimale Grundlage für ein effizientes Kundenmanagement. Insbesondere bei den langen und intensiven Kundenbeziehungen im Glasbau ist das CRM-Modul ein leistungsstarkes Tool, um die Kundenzufriedenheit und damit die Wertschöpfung zu erhöhen.

Das Managementinformationssystem auf Basis der OLAP-Tools sorgt für aktuelle und transparente Daten. "Mit den multidimensionalen Analysen und Reporting-Funktionen des MIS verfügen alle Abteilungen über komplette Projekt-Informationen hinsichtlich Terminen, Kosten und Erlösen an den einzelnen Standorten - bei Bedarf auch standortübergreifend", verdeutlicht Werner Schulmeyer.

Das P2plus Vertriebsinformationssystem sorgt für ein effizientes Kundenmanagement über die gesamten Produktlebenszyklen, beispielsweise bei dieser Glasfassade des Motorenwerks von DaimlerChrysler in Stuttgart.

Produktkonfigurator
Großen Nutzen für Eberspächer verspricht auch der P2plus-Produktkonfigurator. Mit der Abbildung der ersten Produktgruppe am Schweizer Standort wurde bereits begonnen. Als nächstes stehen die Lichtkuppeln und -bänder auf dem Programm. Sind die Produktstrukturen einmal abgebildet, erhalten Kunden viel schneller detaillierte Termin- und Preisaussagen. Mit dem ebenfalls vollständig in die durchgängige Systemstruktur integrierten Modul lassen sich schneller qualifizierte Angebote erstellen, technische sowie kaufmännische Randbedingungen klären und damit effizienter Aufträge generieren.

Einen weiteren Vorteil von P2plus sieht Werner Schulmeyer darin, dass er mit der Software zugleich eine komplette Entwicklungsumgebung erhält. Mit Visual Studio .NET kann Eberspächer die Offenheit und Flexibilität der eERP-Lösung für eigenständige Anpassungen und Erweiterungen nutzen.

Internet-Technologie erleichtert Anbindung
Bei der Anbindung der Zentrale in Esslingen, der Verkaufsbüros, von Außendienstmitarbeitern und Home Offices spielt P2plus die Vorteile seiner fortschrittlichen Systemstruktur voll aus. So greifen beispielsweise Mitarbeiter des Verkaufsbüros in Lausanne via Browser und ein VPN auf die P2plus-Server am Standort Affoltern in der Schweiz zu. "Bisher erhielten wir die Daten aus Lausanne immer per Post", verdeutlicht Daniel Keller, Fertigungsleiter bei der Wema AG, den Unterschied. "Insgesamt haben wir mit P2plus jetzt eine deutlich höhere Datentransparenz, zumal die Mitarbeiter mit der bekannten Browseroberfläche sehr schnell arbeiten konnten."

Nachdem die Einführung von P2plus an dem Schweizer Standort problemlos verlief und die Lösung alle Beteiligten überzeugt hat, führt Eberspächer das System dieses Jahr in Österreich und in Deutschland ein. "Da die Geschäftsprozesse an beiden Standorten sehr ähnlich sind, benötigen wir keine eigenen P2plus-Server in Österreich, sondern binden den Standort über VPN an die zentralen Server an", erklärt Werner Schulmeyer.

Fazit
Mit der Einführung von P2plus hat sich Eberspächer neueste IT-Technologie für seinen Geschäftsbereich Hochbau ins Haus geholt. P2plus sorgt für einen reibungslosen und übergreifenden Datenaustausch zwischen allen Standorten und der Eberspächer-Zentrale und damit für "glasklare" Transparenz. "P2plus ist der Beweis für die Vorteile und den Nutzen von modernen Internettechnologien", resümiert Werner Schulmeyer. "Die durchgängige Systemstruktur und die einheitliche Benutzeroberfläche auf Basis der .NET-Plattform bedeutet für uns zugleich Zukunftssicherheit."


Letzte Änderung: 04.11.2003 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
 

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