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Web-Services als Andockstationen
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Moderne ERP-Systemarchitektur verbessert durch hohe Flexibilität unternehmensweite Abläufe
Die Alulux Beckhoff GmbH & Co. KG ist weltweit einer der führenden Hersteller von Rollladen- und Garagentorsystemen aus Aluminium. Viele Endkunden des Unternehmens mit Hauptsitz in Verl schätzen die hochwertigen Produkte weit über die Regelung ihrer Lichtverhältnisse und den Einbruchsschutz hinaus. Sowohl die Systemelemente für den Großhandel als auch die Komplettlösungen für Endkunden werden in Individualfertigung produziert. Für eine flexible Abbildung der enormen Variantenvielfalt, eine genaue Kapazitätsplanung sowie eine schlanke Lagerhaltung sorgt die ERP-Lösung der Karlsruher AP AG. Über die P2plus Web-Services kann Alulux zudem eigenständig mit geringem Aufwand zusätzliche Funktionen ergänzen.
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| Michael Berens (Leiter der Organisation und EDV): P2plus hat uns als durchgängiges System eine Automatisierung vieler Geschäftsprozesse ermöglicht und bietet uns die Flexibilität für eigenständige Anpassungen. |
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Rollladenprofil: Alulux ist weltweit einer der führenden Hersteller von Rollladen- und Garagentorsystemen aus Aluminium. |
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Maschinenreihe: eine präzise Kapazitätsplanung und leistungsfähige Dispositionsverfahren sorgen für Transparenz in der Fertigung. |
Fensterrollläden erfüllen heute deutlich mehr Funktionen als eine Regelung von Licht- und Sichtverhältnissen. Moderne Systeme wie die von Alulux dienen als Lärm-, Insekten- oder Einbruchsschutz, ermöglichen eine nachhaltige Energieeinsparung und erhöhen so den Wohnkomfort. Auch die maßgeschneiderten Aluminium-Garagentorsysteme des Unternehmens erfüllen Komfortwünsche in Neubauten sowie bei Renovierungen oder Nachrüstungen. Alulux zeichnet sich hier durch verschiedene Innovationen bei der Platzausnutzung, der Laufruhe sowie der Möglichkeit einer seitlichen Toröffnung aus. Neben der Produktion kompletter Rollladen- und Garagentorsysteme und deren Vertrieb sowie Montage über weltweit mehr als 3000 Fachhändler beliefert das Unternehmen Großhändler mit einzelnen Systemelementen.
Die Fertigung zeichnet sich in Anbetracht unterschiedlicher Fenstergrößen, Farben oder Einbausituationen durch eine nahezu unendliche Variantenvielfalt aus, die eine Produktion auf Vorrat verhindert. Eine schlanke Lagerhaltung auf Kundenseite bedeutet zugleich kurze Lieferfristen.
Die daraus resultierenden Anforderungen an ein ERP-System sind beträchtlich. Die über 150.000 Artikelstammdaten und teilweise 6000 Komponenten in einer Auftragsstückliste erfordern bei bis zu 100 Auftragseingängen pro Tag eine hohe Performance sowie spezifische Funktionen speziell im Bereich der Kapazitätsplanung und Kalkulation. "Wir haben unsere teilweise sehr spezifischen Anforderungen über Jahre mit zwei verschiedenen Systemen abgebildet und zusätzlich eigene Lösungen wie ein Produktkonfigurationssystem entwickelt", erklärt Michael Berens, Leiter der Organisation und EDV bei Alulux. "Trotzdem erfolgte unsere Kapazitätsplanung über Schätzwerte und band aufgrund des hohen Aluminiumpreises erhebliche Ressourcen im Lager."
Flexibilität gefragt
Die EDV-Mitarbeiter von Alulux beobachteten über mehrere Jahre viele kleine bis große ERP-Lösungen am Markt und erstellten ein sehr detailliertes Pflichtenheft. Die Entscheidung fiel zu Gunsten von P2plus der Karlsruher AP AG, da das System speziell die hohen funktionalen Anforderungen bei der Kapazitätsplanung und Kalkulation erfüllte. Zugleich ermöglicht die moderne, Microsoft .NET-basierende Systemarchitektur über den bereitgestellten Quellcode und die leistungsfähige Entwicklungsumgebung Visual Studio.NET die eigenständige Umsetzung einiger sehr spezifischer Anpassungen.
"Die modernen Technologiestandards von P2plus wie XML und speziell die vollständige funktionale Umsetzung über Web-Services ermöglichen uns das relativ einfache Andocken zusätzlicher, selbst programmierter Features", verdeutlicht Michael Berens. "In der breiten und durchgängigen Funktionalität haben wir ein enormes Potenzial für abteilungsübergreifende Prozessverbesserungen bis hin zu einer mobilen ERP-Nutzung in unserer hauseigenen LKW-Flotte gesehen."
Das System überzeugte zudem durch die beste Integration der Microsoft Office-Produktfamilie unter allen Lösungen.
Prozesse definieren
Die Projektleitung kalkulierte den Einführungszeitraum in Anbetracht des Generationswechsels bei den Systemen und einiger erforderlicher, sehr spezifischer Anpassungen großzügig. Die Mehrzahl an Features und deren Verzahnung in etwa den Modulen für Controlling (MIS), CRM, DMS sowie PPS boten die große Chance, viele Prozesse neu zu definieren.
Im Verlauf der einjährigen Einführungsphase wurden 150.000 Artikelstamm-, 18.000 Kunden-, sämtliche Variantenpreis- sowie Statistikdaten der letzten vier Jahre ohne Probleme aus den beiden Altsystemen übernommen. "Ein paar kleinere Problemchen im Bereich Prozesse und Performance mussten schon gelöst werden, aber die hatten wir bei einer Umstellung dieses Ausmaßes von Anfang an einkalkuliert", erklärt Michael Berens. "Die vertiefende Schulung der Mitarbeiter hat sich dabei sehr positiv auf unsere abteilungsübergreifenden Abläufe ausgewirkt und die erforderliche Leistungssteigerung ließ sich aufgrund der guten Skalierbarkeit der P2plus Architektur durch einige zusätzliche RAM-Bausteine beheben."
Über den Tellerrand hinaus
Mit P2plus sind Informationen jetzt transparent und auf dem aktuellen Stand. Die branchengerechte Funktionalität unterstützt mit ihrer Logik die Aufgabenbereiche der einzelnen Mitarbeiter wie auch vor- und nachgelagerte Abläufe innerhalb einer Abteilung sowie unternehmensweit. P2plus weist Anwender direkt auf unvollständige oder fehlerhafte Eingaben hin und verhindert damit Probleme in der nachgelagerten Prozesskette.
"Statt Ausdrucken mit handschriftlichen Vermerken übergeben wir jetzt geprüfte Datensätze an die Arbeitsvorbereitung, wodurch wir enorm viel Zeit und Kosten sparen", freut sich Michael Berens. "Das Prozess- und Produktverständnis der meisten Mitarbeiter hat sich durch P2plus insgesamt verbessert."
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| Qualitätssicherung: Die hochwertige Qualität von Alulux Aluminiumrollladenprofilen wird von namhaften Großhändlern geschätzt. |
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Rollladen: Alulux-Systeme dienen als Lärm-, Insekten- oder Einbruchsschutz und ermöglichen eine nachhaltige Energieeinsparung. |
Drastische Lagerbestandsreduktion
Die größte Effizienzsteigerung hat P2plus in der Lagerverwaltung bewirkt. Die ERP-Lösung hat erhebliche Überbestände aufgrund der zuvor eingeschränkten Kapazitätsplanung sichtbar gemacht und das leistungsfähige Dispositionsverfahren schnell für Transparenz gesorgt. Statt mit Schätzwerten arbeiten die Anwender jetzt mit eine präzisen Kapazitätsplanung, die eine genaue Ressourceneinteilung ermöglicht. Eine grafische Plantafel stellt den Auftragsvorrat bis zur Auslastung einzelner Maschinengruppen dar. Mit P2plus ist jederzeit sichtbar, ob noch Ressourcen für die Annahme kurzfristiger zusätzlicher Aufträge zur Verfügung stehen oder inwieweit diese durch Umplanungen geschaffen werden können. Trotz der kurzen Durchlaufzeiten lässt sich der Mitarbeitereinsatz dabei optimal planen. "Mit P2plus ist eine drastische Lagerbestandsreduktion absehbar, die uns, in Anbetracht der hohen Aluminiumpreise, erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht", verdeutlicht Michael Berens. "Zugleich erfolgt unsere Kalkulation durch die lückelose Erfassung und Rückmeldung aller Arbeitsgänge in das System jetzt deutlich genauer und ermöglicht uns etwa eine präzise Deckungsbeitragsrechnung."
Mobiles ERP
Einen weiteren Vorteil erreicht Alulux durch einen mobilen ERP-Einsatz im Lager. Die industrietauglichen PDA mit spezieller P2plus Benutzeroberfläche werden über ein Funknetzwerk mit den relevanten Daten versorgt. Bestandsänderungen bei der Warenentnahme werden direkt verbucht und sind sofort im System sichtbar. Damit hat P2plus die Transparenz im Lager spürbar erhöht und die Automatisierung vieler Vorgänge erleichtert.
Der nächste Schritt besteht für Alulux in der Ausstattung seiner hauseigenen Lkw-Flotte mit P2plus PDAs. "Ziel ist es, einmal den Fahrern zusätzliche Informationen bereit zu stellen, aber Hauptantrieb ist eine sofortige Rechnungsstellung nach der Auslieferung", erklärt Michael Berens. "Ist die Ware von der Ladefläche, scanned der Fahrer den Barcode ein, überträgt diesen von dem PDA per UMTS/GPRS an die P2plus Server in der Zentrale und hier geht automatisch die Rechnung aus P2plus in den Postausgang."
Web Services statt Schnittstellen
Entscheidend war für Alulux die Anbindung des bereits vorhandenen, selbst programmierten Produktkonfigurators an die ERP-Lösung. Dabei konnten die IT-Mitarbeiter auf die Funktionalität des leistungsfähigen P2plus Konfigurators und dessen nahtloser Verknüpfung mit verschiedenen ERP-Funktionen etwa im Einkauf oder der Fertigung nutzen. Basierend auf den existierenden P2plus Web Services für Produktkonfigurationen ließ sich der Alulux PKS mit überschaubarem Aufwand an das System anbinden.
"Wir reden hier nicht über eine Schnittstellenanpassung zwischen zwei Lösungen, sondern die Umsetzung von Software-Funktionalität über einzelne dynamisch interagierende Funktionsbausteine", erklärt Michael Berens. "Da sowohl P2plus als auch unser PKS auf modernen Technologien wie XML Web Services basieren, konnten wir gewissermaßen einzelne dieser Bausteine herausgreifen und funktional neu verknüpfen."
Diese Vorgehensweise wurde auch bei der Umsetzung einer komplexen Preisfindungsfunktion angewandt. Geplant ist darüber hinaus die Anbindung des PKS an den P2plus Web Shop. Auch hier automatisieren Web Services komplette Abläufe, in dem sie dafür sorgen, dass im Web Shop eingetragene Bestellungen automatisch als Aufträge in der ERP-Lösung angelegt und weitere Prozesse automatisch angestoßen werden.
Fazit
"Wir haben jetzt alle unsere Prozesse durchgängig und weitgehend automatisiert in einem System abgebildet", sagt Michael Berens. "Der enorme Transparenzgewinn von der Auftragserfassung bis hin zum Controlling macht in Verbindung mit den unternehmensweit verbesserten Abläufen einen zügigen ROI absehbar." Mit der modernen Systemarchitektur von P2plus sieht sich Alulux zudem für die Zukunft gerüstet. Die IT-Abteilung kann flexibel und eigenständig auf zukünftige Anforderungen reagieren.
Letzte Änderung: 02.11.2006 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
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