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Prozessoptimierung per Produktkonfigurator
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Die DLoG GmbH entwickelt, vertreibt und wartet seit 20 Jahren branchen- und kundenspezifische Hard- und Softwarelösungen für die Steuerung industrieller Prozesse. Das Kernprodukt des Unternehmens mit Sitz in Olching bei München sind Industriecomputer für vielseitige Einsatzbereiche in der Industrie und dem Handel. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Anforderungsprofile etwa bezüglich Umgebungstemperatur, Feuchtigkeit oder Vibrationen sowie unterschiedlicher Kundenwünsche, etwa hinsichtlich Prozessorleistung oder Displaygrösse unterscheiden sich die IPC in der Konfiguration sehr stark. Die daraus resultierende enorme Variantenzahl hat die DLoG GmbH erfolgreich mit dem Produktkonfigurator der ERP-Lösung der AP AG abgebildet. P2plus unterstützt das abteilungsübergreifende Produktwissen sowie transparente und effiziente Geschäftsprozesse.
Über 80 Prozent Umsatzwachstum und 30 zusätzliche Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren belegen eindrucksvoll, dass die DLoG GmbH mit ihren drei Geschäftsbereichen marktgerechte Produkte und Dienstleistungen anbietet. Die 2005 aus dem Geschäftsfeld Manufacturing Solutions hervorgegangene DLoG Manufacturing Solutions GmbH gehört zu den führenden Herstellern von Fertigungslösungen für die computerintegrierte Produktion. Der Bereich Hardware Systeme bedient einerseits Kunden in Industrie und Handel mit leistungsfähigen Industriecomputern in Form von schlüsselfertigen Komplettlösungen und zeichnet sich andererseits als zuverlässiger Projektpartner spezialisierter Hard- oder Software-Anbieter aus. Der dritte Geschäftsbereich IT-Systeme Logistik umfasst Logistik-Hardware sowie Datenfunk und ist auf die Umsetzung kompletter Logistikprojekte spezialisiert. Namhafte Kunden wie MAN, GROHE, der Flughafen München, BMW, Mercedes sowie EDEKA oder REWE setzen auf das Prozesswissen der DLoG GmbH und die Zuverlässigkeit sowie branchengerechte Funktionalität der Hard- und Softwarelösungen.
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| Dr. Dominik Kramer, kaufmännischer Geschäftsführer: Mit P2plus verfügt DLoG über eine zentrale Datenbasis und einen durchgängigen Informationsfluss |
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Die DLoG GmbH hat mit ihren drei Geschäftsfeldern Manufacturing Solutions, Hardware-Systeme und IT-Systeme Logistik in den letzten zwei Jahren ein Umsatzwachstum von 80 Prozent erreicht. |
Um dem stetig steigenden Anforderungsniveau der Kunden und speziell Großkunden zu entsprechen und eine Grundlage für weiteres dynamisches Wachstum zu schaffen, hat DLoG frühzeitig in die Optimierung und Konsolidierung seiner IT-Infrastruktur investiert. Eine entscheidende Funktion in der neuen IT-Umgebung übernimmt die ERP-Lösung der AP AG. "Mit P2plus konnten wir unsere vier separat gepflegten Dateninseln für die Buchhaltung, die Warenwirtschaft, das Vertriebssystem sowie das Intranet in eine zentrale Lösung und eine einheitliche Systemumgebung überführen", erklärt Dr. Dominik Kramer, kaufmännischer Geschäftsführer bei der DLoG GmbH. "Die breite Funktionalität deckt die unterschiedlichen Anforderungsprofile unserer Geschäftsbereiche ab und der integrierte Produktkonfigurator sorgt abteilungsübergreifend für effizientere und sicherere Prozesse rund um unser Kernprodukt Industriecomputer."
Variantenreiches Puzzle
Die Leistungsfähigkeit sowie die Verfügbarkeit auch außerhalb der Zentrale Olching eines integrierten Produktkonfigurators war eines der entscheidenden Kriterien in dem Auswahlverfahren der neuen ERP-Lösung. Entsprechend des Anforderungsprofils, das maßgeblich von der Einsatzumgebung abhängig ist, besteht eine große Vielzahl an Varianten bei der Konfiguration eines IPC: Angefangen von der Benutzeroberfläche über die Temperaturen des Umfeldes, den Vibrationen an Maschinen oder auf Fahrzeugen, der Verschmutzung durch Staub oder Spritzwasser bis hin zur Spannungsversorgung oder Datenanbindung. Waren die Anzahl der Komponenten und die daraus resultierenden Kombinationsmöglichkeiten lange Zeit überschaubar, haben sie sich in den letzten Jahren durch die immer schnelleren technischen Entwicklungsschübe zu einem komplexen Puzzle entwickelt.
"Hatten wir früher vielleicht zehn unterschiedliche Displays in der Preisliste, sind es heute mindestens doppelt so viele und deren Daten müssen permanent gepflegt und auf Abhängigkeiten überprüft werden", verdeutlicht Joachim Huber, Systemadministrator bei DLoG. "So erfüllen beispielsweise fünf Displays zwar die Anforderungen bei der Temperatur und der Verschmutzung, können aber nicht mit dem Board kombiniert werden, das parallel etwa für eine hohe Performance benötigt wird." Die Pflege gerade dieser Abhängigkeiten, die sich aus den vielen verschiedenen Anforderungskriterien der Kunden ergeben, erforderte auf Dauer einen erheblichen personellen und zeitlichen Aufwand bei der Abbildung des Konfigurators in Microsoft Excel.
Erschwerend kommt hinzu, das DLoG sehr viel Wert auf einen langfristigen Support seiner IPC gegenüber Kunden legt, so dass neue Komponenten immer abwärtskompatibel zu älteren sein sollen. Dies erhöht die Abhängigkeiten der einzelnen Hardwarebausteine bei der Konfiguration noch einmal um ein Vielfaches.
"Die zunehmende Anzahl der Möglichkeiten und Abhängigkeiten hat trotz aufwändiger Pflege in Microsoft Excel hin und wieder zu fehlerhaften Konfigurationen geführt, da kein Mitarbeiter in der Technik oder im Vertrieb alle Möglichkeiten berücksichtigen konnte", verdeutlicht Joachim Huber. "Daraus resultierende Probleme haben sich teilweise durch mehrere Abteilungen gezogen und wurden erst in der Fertigung sichtbar."
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| Joachim Huber, Systemadministrator: Der mitgelieferte Source Code und die Entwicklungsumgebung Visual Studio .NET erleichtern eigenständige Anpassungen |
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Terminal für Kommunikationsaufgaben in Fertigung, Qualitätssicherung und Logistik, das Anwender etwa bei Kommissioniertätigkeiten in der Lagerlogistik unterstützt |
Alles im Informationsfluss
Mit Einführung der ERP-Lösung der AP AG und des eingebundenen Produktkonfigurators konnten diese Probleme deutlich reduziert werden. P2plus ermöglicht DLoG eine zentrale Datenhaltung in Olching mit einer einfachen Zugriffsmöglichkeit für Niederlassungen und Partner im In- und Ausland. Features und Module für CRM, Controlling, ein Webshop oder MES sind nahtlos in die Microsoft .NET-basierende Systemarchitektur integriert. Alle Informationen fließen bereits im XML-Datenformat gesteuert über Web Services durch die Lösung.
"Die moderne Systemarchitektur zeigt sich auch darin, dass der Zugriff auf die ERP-Funktionen ausschließlich über den Internet Explorer erfolgt, wodurch die Wartung und Administration der Lösung sowie Anbindung externer Mitarbeiter und Vertriebspartner enorm erleichtert wird", erklärt Dr. Dominik Kramer. "Der Browserzugriff bedeutet zudem, dass jede einzelne aufgerufene Funktionsmaske im Internet Explorer in P2plus als Link abgebildet wird, mir beispielsweise ein Vertriebsmitarbeiter aus Hamburg bei einer Frage diesen einfach per Mail schickt, und ich mich sofort in die gleiche Maske klicken kann."
Im Gegenzug kann die Managementebene etwa Links zu offenen Rechnungen oder über das Controllingmodul erstellte Standardmonatsauswertungen an den Vertrieb verschicken.
Im Rahmen der viermonatigen Einführung von P2plus hat die DLoG GmbH, wie geplant, die Systemstruktur von Novell auf Windows 2003 umgestellt. Aus dem Altsystemen wurden 15000 Artikeldaten, 1000 Stücklisten und 4000 Adressen ohne größere Probleme übernommen. Nach der Schulung von zwei Abteilungsleitern in Karlsruhe konnten diese anschließend die Einarbeitung der weiteren Anwender übernehmen. Die einfache Bereitstellung von Leitfäden über das P2plus Intranet hat die Schulungen dabei spürbar erleichtert.
Mehr Planungssicherheit
Am stärksten profitiert DLoG vom P2plus Produktkonfigurator. Dieser bildet nicht nur die vielen verschiedenen Rechner-Varianten komplett mit allen Abhängigkeiten ab, sondern ermöglicht auch eine Verknüpfung dieser Informationen mit verschiedenen ERP-Funktionen etwa im Einkauf, der Fertigung oder dem Service. Der Konfigurator kann intern, per P2plus-Webshop von Partnern oder dank der modernen Systemarchitektur auch von Vertriebsmitarbeitern auf einem Notebook genutzt werden.
Die Definitions- und Pflegewerkzeuge für den Aufbau der hinterlegten Regelwerke berücksichtigen das unterschiedliche technische Vorwissen der Mitarbeiter in verschiedenen Abteilungen. Eine übersichtlich gestaltete grafische Browseroberfläche erleichtert die Konfiguration bis hin zu Fragen der Kompatibilität zu bisherigen und bereits für die Zukunft angekündigten Produktvarianten. "Wir fragen heute unter Berücksichtigung von Abhängigkeiten die relevanten Merkmale Schritt für Schritt ab, so dass auch Mitarbeiter ohne tiefes technisches Verständnis jeden IPC fehlerfrei und kundengerecht konfigurieren können", freut sich Joachim Huber. "Der Nutzen ist enorm, da der Produktkonfigurator damit zugleich als Wissensdatenbank dient, die mögliche und unmögliche Zusammenstellungen nicht nur veranschaulicht, sondern auch erklärt und damit das Produktwissen etwa hinsichtlich der Anzahl und zentralen Features der aktuell eingesetzten Displays erhöht."
Partner und mittelfristig auch Kunden können den Produktkonfigurator bequem über den P2plus-Webshop nutzen. Spezifische Kunden- oder Partnerkonfigurationen sowie gegebenenfalls Rabatte und spezielle Lieferkonditionen lassen sich individuell hinterlegen. Eine Bestellung im Shop wird per Web Service automatisch als Auftrag angelegt. Relevante Informationen werden an den Einkauf und die Fertigung übermittelt. Letztere kann den Auftrag unter Berücksichtigung von Lagerbeständen und Mitarbeiterkapazitäten sofort präzise einplanen. "P2plus unterstützt ein abteilungsübergreifendes Denken, sorgt für saubere und sichere Abläufe und erhöht die Planungssicherheit", erklärt Christian Sirtl aus der Arbeitsvorbereitung.
Letzte Änderung: 10.01.2006 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
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