Die schlanke Struktur und die einfache Nachverfolgung von Aufträgen und Produktionen durch die Link-Technologie sind ebenfalls ein besonderer Vorzug von P2plus. Johann Gruber, EDV-Leiter bei STIWA
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Weltweite Präzision - made in Oberösterreich

Viele Menschenleben hängen davon ab, dass einzelne Bauteile eines Autos sicher und präzise arbeiten... Dafür, dass die Lenksäulen bei den hochwertigen Modellen einer großen deutschen Automarke perfekt - und in einer sehr kurzen Taktzeit - montiert werden können, sorgt ein österreichisches Unternehmen. Aber nicht nur dafür. Die STIWA-Gruppe mit rd. 900 Mitarbeitern an vier Standorten in Oberösterreich und einem in Deutschland fertigt auch hochpräzise Bauteile und Automaten für einen internationalen Stahlkonzern, für Elektronik- und Beschläge-Erzeuger und andere Großunternehmen. Die Suche nach einem ERP-System verlief mit ebensolcher Präzision. Man stellte hohe Anforderungen - und wurde fündig. Ebenfalls in Oberösterreich.

Bereits 1997, vor der weltweit gefürchteten Jahr-2000-Umstellung, begannen bei der STIWA-Gruppe die Überlegungen, ein neues ERP-System anzuschaffen, da das bisher genützte nicht mehr zeitgemäß war. Zwei große Anbieter wurden kontaktiert und mit den Anforderungen konfrontiert. Aber weder das Kosten-Nutzen-Verhältnis, noch die für den Anlagenbau erforderlichen Leistungsmerkmale entsprachen den Vorstellungen der Firmenleitung.

Firmengebaeude


"Wir beschlossen daher, das bestehende PPS-System weiterhin zu betreiben und uns in Ruhe nach einer Lösung umzusehen, die zu unseren komplexen Forderungen passte.", schildert Johann Gruber, EDV-Leiter bei STIWA, die Suche nach dem ERP-System.

Es gab sehr viele Insellösungen innerhalb des Betriebes. Fünf Standorte, die unterschiedlichsten Produktionssektoren, einfache Fuhrparkverwaltung bis hin zur Hochpräzisionsautomation, alles musste berücksichtigt werden. Grundvoraussetzung war natürlich, dass die bestehenden Daten ohne Probleme ins zukünftige System übernommen werden konnten. STIWA wollte nicht einfach nur das alte PPS-System ersetzen, sondern eine Fülle von neuen Möglichkeiten bekommen.

"Da wir am Standort Softwarepark Hagenberg neben IT-Lösungen für unsere Kunden auch für eigene Spezialgebiete programmieren, sollte die zukünftige ERP-Lösung eine optimale Basis für unsere individuellen Entwicklungen darstellen. Vor allem die Bereiche Ein- und Verkauf, Materialwirtschaft und Produktion mussten perfekt abgedeckt und mit unseren bestehenden Systemen kompatibel sein.".

Ein großer IT-Anbieter wurde eingeladen, den Prototypen eines STIWA-spezifischen ERP-Systems zu entwickeln und direkt vor Ort mit ausgewählten Key-Usern zu testen. Nach den Erfahrungen unsicher geworden, suchte man noch einen vergleichbaren Mitbewerber. Ergebnisse aus selbst erstellten Entscheidungsmatrizen, die verwendete Technologie und auch die Kosten des Systems waren wesentliche Beurteilungsfaktoren.

"Wir sind ein sehr microsoft-lastiges Unternehmen. Künftige Lösungen müssen mit den vorhandenen Strukturen harmonieren und dürfen vor allem nicht schon in einem oder zwei Jahren durch neue Technologien veraltet erscheinen.", fasst Gruber zusammen. Der zweite Anbieter, der samt Prototyp bei STIWA einzog, war die AP GesmbH aus St. Florian / OÖ mit einer modifizierten Version ihrer mehrfach ausgezeichneten Lösung P2plus.

Etwa 30 Key-User wurden ausgewählt, quer durch alle Alters-, Ausbildungs- und Einsatzstufen, sich mit dem "neuen" Programm zurechtzufinden. Sehr rasch hatten sich alle durch interne Schulungen das nötige Know-how angeeignet. "Die gewohnte Microsoft-Oberfläche und die einfache Bedienung machten das wirklich leicht. P2plus ist eigentlich ein "selbst-führendes" Programm. Auch ohne große Vorkenntnisse kommt man schnell damit zurecht.", so Projektverantwortlicher Karl Bergthaler. Sonderwünsche und Notwendigkeiten, die sich aus der praktischen Anwendung ergaben, werden sofort selbstständig realisiert und adaptiert. Da mehr als 150 Enduser vorgesehen sind, ist die Benutzerverwaltung für STIWA ein wesentliches Kriterium, um wichtige Zugriffsrechte je Mitarbeiter steuern zu können. Hier werden große Erwartungen in den neuen Autorisierungsmanager der Version 4.0 gesetzt. "Einige offene Wünsche wurden als Vertragspunkte aufgenommen und sollten in den nächsten Releases erfüllt werden. Dazu gab es unter Vermittlung von AP/St. Florian konstruktive Kontakte mit der Geschäftsführung und der Entwicklung im Stammsitz in Karlsruhe.".

Was waren nun die augenfälligsten Entscheidungsgründe der STIWA für das System P2plus?
"Für uns war besonders wichtig, dass das alte, bestehende PPS-System zur Gänze und ohne Umstellungsprobleme abgebildet wird und die Daten durchgängig nutzbar sind. Die Mehrfenstertechnik und die von unseren Microsoft-Produkten bekannte und daher leicht bedienbare Oberfläche waren weitere Pluspunkte. Die schlanke Struktur und die einfache Nachverfolgung von Aufträgen und Produktionen durch die Link-Technologie sind ebenfalls ein besonderer Vorzug von P2plus. Die Basierung auf microsoft-konformer Technologie bedeutet auch, dass das Programm zukunftssicher ist und wir nicht in wenigen Jahren wieder nachrüsten oder neu kaufen müssen.", so EDV-Leiter Gruber..

Und Projektleiter Bergthaler ergänzt: "Es gibt noch einige Vorzüge, die sich im Laufe Tests mit dem Prototyps herauskristallisierten. So ist etwa die Suchfunktionalität von P2plus ein Quantensprung im Vergleich zu der unseres derzeitigen PPS-Systems. Bestellungen, Rahmenaufträge und Stücklisten einsehen, verwalten und bearbeiten, mit den Altdaten abstimmen - das ist alles ganz unkompliziert und auf Mausklick möglich.".

Da wegen der Client-Server-Technologie kaum Anforderungen an die Rechner der Benutzer gestellt werden, bedarf es auch für die Implementierung nur geringer Zusatzanschaffungen..

"Unsere Firmenphilosophie ist, dass es keine strengen Hierarchien und starren Regeln gibt. Wir arbeiten in wechselnden Entwicklerteams, unsere Mitarbeiter sind flexibel und motiviert. Unsere Kunden schätzen präzise Leistung und zielgenaues Arbeiten, genau wie wir selbst. Daher passt P2plus auch gut zu STIWA.", ist Karl Bergthaler zufrieden über die Entscheidung zugunsten der Oberösterreicher. Genau wie auch die STIWA-Kunden mit deren Leistungen äußerst zufrieden sind, was ein realer PLAN- Umsatz von 68 Mio. € für das Jahr 2004/05 eindrucksvoll bestätigt (für die gesamte Firmengruppe € 87,0 Mio.). STIWA ist damit Vorbild dafür, was mit Innovation und Leistung auch von "unbekannten" Standorten wie Attnang-Puchheim oder Gampern in OÖ für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in einer kleinen Region erreicht werden kann.


Letzte Änderung: 04.07.2004 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
 

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