Die Customizingtage im Vorfeld wurden absolut eingehalten. Die AP GmbH stand von Anfang an mit vollem Einsatz hinter dem Projekt, und das machte sich positiv bemerkbar. Ing. Köfler, Geschäftsführer der PA-Klima
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Keep cool - auf der Suche nach dem ERP-System

Auch in der brütenden Hitze des Sommers 2003 behielten die wichtigen Computer der großen österreichischen Telekom-Anbieter "kühlen Kopf" und bewahrten die Telefonleitungen vor dem Zusammenbruch. Dafür sorgten u. a. die Klimaschränke eines Unternehmens aus Enns (OÖ), das sich auf Engineering, Produktion, Montage und Service in dieser Sparte spezialisiert hat. Auf der Suche nach einer geeigneten ERP-Lösung ging es bei PA-Klima jedoch heiß her. Unter 15 Anbietern setzte sich in einem strengen Auswahlverfahren schließlich AP Österreich durch - und das bestimmt nicht wegen der Namensähnlichkeit...

Ein Katalog mit 1700 Fragen aufgrund einer Geschäftsprozessanalyse bildete die Grundlage für das Ausschreibungsverfahren der PA Pichlmüller Apparatebau GmbH, als man sich auf die Suche nach einem ERP-System begab. Veraltete Technologien, erschwerte Flexibilität und umständliche Erweiterung des bislang genutzten Systems eines großen Anbieters hatten das Unternehmen veranlasst, sich nach einem alternativen Angebot umzusehen.

PA-Klima ist seit rund 40 Jahren einer der führenden Anbieter auf dem Sektor Klimasysteme und Spezialklimageräte. Überall, wo Wärme anfällt - in Technik-, Trafo- und Serverräumen, Labors, OPs, Mess- und Steuerwarten - sind die hochwertigen Geräte, teils aus eigener Sonderproduktion, im Einsatz. Engineering, Produktion, Montage und Service gehören zum Leistungsumfang. Die besonderen Anforderungen, die von Kunden im IT-/Telekombereich, dem Gesundheitswesen und in der Industrie gestellt werden, verlangen ein hohes Ausmaß an Qualität, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Die Modularität der PA-Anlagen, die eigene Planung und Produktion, die Redundanz und die Einbindung von Zusatzeinrichtungen (z. B. Löschanlagen und Alarmsysteme) setzen auch ein sehr hohes Niveau bei der intern eingesetzten ERP-Software voraus. Daher wurde bei der Neu-Ausschreibung besonders sorgfältig vorgegangen.

"Wichtigste Kriterien waren, dass der Informationsfluss flüssig und effizient vor sich gehen musste, dass Informationen in Echtzeit dort abrufbar sein mussten, wo sie gebraucht werden, dass man von jedem Rechnerstandort einfach auf aktuellste Daten zugreifen kann und dass vor allem das firmeninterne Know-how, auf dem unser Erfolg basiert, auch IT-mäßig abgebildet und abrufbar sein muss", fasst Ing. Philipp Köfler, Geschäftsführer der PA-Klima, die wichtigstem Auswahlkriterien zusammen. 13 der 15 Anbieter scheiterten an den hohen Anforderungen. "Anhand unserer ausführlichen Analyse stellte sich heraus, dass zwar viele Anbieter alles versprechen, dies aber bei näherem Hinsehen nicht halten können, vor allem, was die Durchgängigkeit ihrer Systeme betrifft. An ganz einfachen Anforderungen, wie z. B. Auftragslisten, wurde dies deutlich erkennbar", erläutert Ing. Köfler. Der IT- und EDV-Verantwortliche Ing. Christian Scheiblehner beschreibt die Systemumgebung: "Es laufen 4 Server in gemischter Domainumgebung (Win 2000 und NT 4.0). Ein Fileserver (mit Printservice) agiert als Domaincontroller mit Active Directory. Der Internet-Server mit Linux-Kernel, einer Firewall und einem VPN-Zugang dient u. a. der Fernwartung, in weiterer Folge sollen auch die Außendienstmitarbeiter angebunden werden. Ans interne Netzwerk sind derzeit etwa 35 Rechner, Windows 2000 bzw. XP, angeschlossen."

Gebaude EDV
1964 in Enns (OÖ) gegründet, Niederlassungen in Enns und Wien, produziert und vertreibt Klimageräte und -systeme und serviciert und wartet eigene und fremde Anlagen. Mehrere tausend Kunden wie T-Mobile, Connect/One, UTA, Telering 1012, Siemens, Elin EBG, VA Stahl, Hypo und Bank Austria, Energie AG, KH Ried, Egger (Spanplatten, Lienz) u. v. a. m. verlangen umfassendes Know-how, absolute Qualität, Zuverlässigkeit und Rund-um-die-Uhr-Service. Der IT- und EDV-Leiter der PA Klima, Ing. Scheiblehner ist zufrieden. 1700 Fragen auf Basis einer Geschäftsprozessanalyse waren im Ausschreibungsverfahren zu beantworten. 13 Anbieter konnten die hohen Anforderungen nicht erfüllen. Schließlich wurde P2plus als ausgewählt, und es bewährt sich hervorragend im täglichen Einsatz.


Im Frühherbst 2002 entschied man sich nach dem Evaluierungsprozess letztendlich für P2plus als ERP-Lösung. Die Hauptgründe dafür waren:

die offene, zukunftssichere Technologie auf Internetbasis bzw. .NET und Web Services,
die aufgrund des Firmenwachstums geplante und realisierbare Anbindung von Kunden via Internet
die volle Abdeckung aller Bedürfnisse durch Module, wie OLAP, Einkauf/Vertrieb, MaWi, BDE (AZE/PZE), CRM, Lager- und Produktionsverwaltung und Intranet
die individuelle Anpassung an die Bedürfnisse von PA-Klima.


"Obwohl P2plus bereits in der Standard-Ausführung unseren Wünschen voll entsprochen hat, hat die AP GmbH zusätzlich noch drei Module in Zusammenarbeit mit uns für ganz spezielle Anforderungen entwickelt", ist Ing. Köfler zufrieden mit der Flexibilität und der individuellen Betreuung durch die St. Florianer. "Wir haben nun drei ganz besonders effiziente Module. "Wartung" (für Wartungsverträge und zum Koordinieren von Einsätzen und Serviceaufträgen), "Anlagen" (zum Verwalten gelieferter Geräte, von Seriennummern, Kundendaten, Rückverfolgbarkeit von Aufträgen, usw.) und ein Servicemodul in Verbindung mit einem Helpdesk zur Produktoptimierung und Qualitätssteigerung."

Als nächste Stufe ist die Einführung des P2plus-Produktkonfigurators geplant. Der Kunde kann damit über das Internet die Datenbank ansehen, über den Webshop Ersatzteile bestellen, Wartungstermine überwachen und koordinieren und sogar eigene Geräte mitverwalten.

Die Einführung von P2plus im Echtzeit-Betrieb bei PA-Klima ging rasch und problemlos vor sich. Ing. Köfler von PA-Klima dazu: "Die Customizingtage im Vorfeld wurden absolut eingehalten. Die AP GmbH stand von Anfang an mit vollem Einsatz hinter dem Projekt, und das machte sich positiv bemerkbar. Die Entscheidung für P2plus erfolgte im Spätherbst 2002. Seit Beginn dieses Jahres bewähren sich die Standardmodule im täglichen Einsatz. Im März kamen weitere hinzu, und bis Juli 2003 war die Einführung auch der Zusatzmodule so gut wie abgeschlossen. Die Schulung war kurz und unkompliziert, weil P2plus durch seine an den Explorer erinnernde Oberfläche und Handhabbarkeit wirklich für alle schnell zu bedienen ist. Die Key-User etwa brauchten nur einen Schulungstag pro Modul, die Mitarbeiter an den Arbeitsplätzen lernten die Bedienung praktisch ,im Vorbeigehen'."

Neben den Buchstaben "A" und "P" in den beiden Firmennamen scheinen zukunftssicheres Know-how, Flexibilität, beste Qualität und zuverlässiges Service auf höchstem Niveau die weiteren Gemeinsamkeiten zu sein, die zu der zufrieden stellenden Zusammenarbeit der beiden oberösterreichischen Unternehmen führte.


Letzte Änderung: 16.12.2003 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
 

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