Wir konnten unsere Lieferzeiten deutlich verkürzen und unsere Liefertreue optimieren. Unser Auftragsdurchlauf ist transparent und nachvollziehbar. Ingo Klarenbach, verantwortlich für das Projekt bei Gura
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Beförderung nach Plan

Fördertechnikhersteller spart mit neuem ERP-System mindestens einen Tag pro Auftrag

Namhafte Unternehmen wie die Deutsche Post AG setzen Fördertechnik der GURA ein. Die eigene Produktion hat die GmbH letztes Jahr so richtig ins Rollen gebracht. Unter der Beratung des Fraunhofer Instituts entschied sich GURA für die Einführung des ERP-Systems P2 der Karlsruher AP AG.

Namhafte Unternehmen von "A" wie Axel Springer bis "U" wie UPS setzen die Fördertechnik von GURA mit Sitz in Lindlar bei Gummersbach ein. Ingo Klarenbach, EDV-Leiter bei GURA, freut sich besonders über die enorme Zeitersparnis durch den P2-Produktkonfigurator. GURA fertigt Standardkomponenten wie einzelne Bahnelemente und komplette Anlagen etwa für die Palettenbeförderung.
Namhafte Unternehmen von "A" wie Axel Springer bis "U" wie UPS setzen die Fördertechnik von GURA mit Sitz in Lindlar bei Gummersbach ein. Ingo Klarenbach, EDV-Leiter bei GURA, freut sich besonders über die enorme Zeitersparnis durch den P2-Produktkonfigurator. GURA fertigt Standardkomponenten wie einzelne Bahnelemente und komplette Anlagen etwa für die Palettenbeförderung.


Gegründet 1960 hat sich GURA auf Standardkomponenten sowie Sonderkonstruktionen und Anlagenbau in der Stückgut-Fördertechnik spezialisiert. Auch die Deutsche Post AG vertraut in 30 ihrer Frachtpostzentren auf angetriebene Scherenrollenbahnen des Herstellers aus Lindlar bei Gummersbach. Seine Materialflusstechnik liefert GURA an Endkunden, Zulieferer und Katalogkunden. Letztere waren mit ihrer Forderung nach einer möglichst genaue Terminplanung und kurzen Lieferzeiten auch einer der Auslöser für die Einführung eines neuen ERP-Systems.

Bedarf an neuem ERP-System
Die seit 1990 eingesetzte, selbstprogrammierte Auftragsabwicklung war nicht mehr zeitgemäß. "Die Aufträge konnten mit der Lösung ordentlich abgewickelt werden und für alle anderen Prozesse war der Meister verantwortlich", erinnert sich Ingo Klarenbach, EDV-Leiter bei GURA. "Der Koordinationsprozess dazwischen lag in einem großen schwarzen Loch." Probleme bereitete auch die Nachkalkulation der Aufträge.

Beratung durch Fraunhofer Institut
Bei der Auswahl eines neuen ERP-Systems ließ sich GURA vom Fraunhofer Institut beraten, das gerade zur Zertifizierung des Qualitätssicherungssystems nach DIN ISO 9001 im Haus war. Das renommierte Institut empfahl die Anschaffung einer Komplettlösung, so dass ein Ansprechpartner für alle gewünschten Funktionen genügt. Für die EDV-Abteilung war wichtig, Anpassungen auch selbst flexibel vornehmen zu können. Mit der neuen Lösung wollten die GURA-Mitarbeiter zudem das Variantenmanagement in den Griff bekommen. Die Orientierung an Microsoft-Standards war in Punkto Investitionssicherheit und Kosten von Bedeutung.

Ende 1999 fiel die Entscheidung dann eindeutig zu Gunsten von P2 der Karlsruher AP AG. P2 zeigte sich als komplette Lösung aus einem Guss und bot Service und Support aus einer Hand. "Für P2 sprach zudem die einheitliche Windows-Oberfläche und die intuitive Nutzung", erinnert sich Klarenbach.

Olaf Arnold aus dem Vertrieb erleichtern die intuitive Nutzung und die vielseitigen Suchkriterien seine Arbeit. Anlagen für die Palettenbeförderung. Die mit P2 realisierte Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung erhöht maßgeblich die Transparenz und erleichtert die Nachkalkulation.
Olaf Arnold aus dem Vertrieb erleichtern die intuitive Nutzung und die vielseitigen Suchkriterien seine Arbeit. Anlagen für die Palettenbeförderung. Die mit P2 realisierte Betriebsdaten- und Personalzeiterfassung erhöht maßgeblich die Transparenz und erleichtert die Nachkalkulation.


P2-Produktkonfigurator
Den größten Einführungsaufwand bereitete der Aufbau der Logiken in den P2-Produktkonfiguratoren für die unterschiedlichen Produktgruppen. Ziel war es, dass bei standardisierten Produkten wie Rollenbahnen mit Hilfe des Konfigurators gewünschte Varianten schnell auf die technische Machbarkeit und die Verfügbarkeit der Bauteile geprüft werden können. Die Aufträge sollten ohne Bearbeitung durch das technische Büro direkt vom Vertrieb in die Fertigung gehen. "Dass der Aufbau eines derart aufwändigen Produktkonfigurators nicht ganz reibungslos verläuft war uns bewusst", hebt Klarenbach hervor. "Aber die Programmierung hat uns dann doch mehr Zeit gekostet als erwartet." So konnte der Konfigurator beispielsweise von Haus aus keine fortlaufenden Artikelnummern für die Auftragserfassung erzeugen. Ein kleineres Problem bestand darin, dass die zu Artikeln hinterlegten Sachmerkmale nicht zum Erzeugen von Artikel-Texten verwendet werden konnten. Mit dem guten Support der AP AG konnten diese Hürden bewältigt werden.

P2 in der Praxis
"Der Aufwand bei der Anpassung des Produktkonfigurators hat sich für uns enorm gelohnt", freut sich EDV-Leiter Klarenbach. "Wir sparen durch den Wegfall der Bearbeitungszeit des technischen Büros mindestens einen Tag pro Auftrag." Aufträge kommen sofort mit allen erforderlichen Papieren in die Fertigung. Die GURA-Mitarbeiter können mit den Konfiguratoren Kunden jetzt sogar telefonisch sofort mitteilen, ob ihr Wunsch machbar ist und bis wann er gefertigt und geliefert werden kann.

Die Einführung von P2 hat zu einer erheblich höheren Transparenz in allen Unternehmensbereichen geführt. Die Auftragsabwicklung wurde vollständig standardisiert. Mitarbeiter können gegenüber Kunden jederzeit Aussagen über den aktuellen Auftragsstand machen. "Wir konnten unsere Lieferzeiten deutlich verkürzen und unsere Liefertreue optimieren", erklärt Vertriebsmitarbeiter Olaf Arnold. Lieferantenrechnungen werden aufgrund der Anbindung der Finanzbuchhaltung schneller beglichen und die offenen Posten der Debitoren hat GURA jetzt ebenfalls bestens im Griff.

Optimierung mit P2plus
In absehbarer Zeit plant das Unternehmen bereits den Umstieg auf die neue Produktgeneration P2plus. Nach guten Erfahrungen mit dem P2plus-OLAP-Tool, soll den Kunden der GmbH mit dem durchgängig internetbasierenden P2plus etwa der Zugriff via Extranet auf die Homepage ermöglicht werden, damit sie jederzeit ihren aktuellen Auftragsstatus abrufen können.

Bilanz
Die mit Hilfe des Fraunhofer Instituts definierten Anforderungen werden von P2 bestens erfüllt. "Die Zeiten des großen schwarzen Lochs sind vorbei", resümiert Ingo Klarenbach, verantwortlich für das gesamte Projekt.


Letzte Änderung: 12.06.2002 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
 

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