"Wir haben ein praxistaugliches System gesucht, und es mit unserer Entscheidung für die Migration zu APplus bekommen." Andreas Arnold, Geschäftsführer bei Markstahler + Barth GmbH
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Beim Ladenbau alles im Blick

ERP-System unterstützt Laden- und Innenausbauer mit branchenspezifischen Funktionen

Wenn Filialisten neue Läden eröffnen, fordern sie ihren Ladenbauer. Meist sind enge Termine für eine qualitativ hochwertige Ausarbeitung ihrer Einrichtungsvorgaben und die Umsetzung des Corporate Designs gesetzt. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen Ladenbauer mit einer hohen Eigenfertigungstiefe wie Markstahler + Barth GmbH den Überblick über ihre vielschichtigen Produktionsprozesse behalten. Beim Karlsruher Spezialisten für kundenindividuellen Laden- und Innenausbau sorgt das ERP-System APplus der AP AG mit seinem Branchenmodul Ladenbau für eine Verkürzung der Durchlaufzeiten um 15 Prozent. Quervernetzte Informationsflüsse von der Auftragsannahme bis zum Warenausgang, eine übersichtliche Dokumentation und nicht zuletzt Benutzerfreundlichkeit organisiert dem Maßvariantenfertiger den Arbeitsalltag.

Konzerne mit zahlreichen Filialen weltweit kalkulieren mit Emotionen. In den Läden müssen packend umgesetzte Einrichtungskonzepte den angehenden Käufer begeistern: Holzböden und -verkleidungen sowie warme Farben tauchen den Verkaufsraum in eine angenehme Kaufatmosphäre, gut platzierte Lichtkegel und Spiegelflächen setzen die Ware geschickt in Szene und geben ihr eine eigene Markensprache. Wer kauft, setzt meist auf Vertrautes. Was zählt, ist der Wiedererkennungswert.

Für etliche Filialisten wie OTTO-Shop, Polo Ralph Lauren, Kaufhof, Karstadt, die Deutsche Telekom AG, KabelBW oder ePlus setzt diese Grundsätze der Karlsruher Auftragsfertiger Markstahler + Barth um. "Unsere Kunden haben eine sehr klare visuelle Vorstellung von ihren Läden. Unsere Aufgabe ist es, für diese Ansprüche die technisch machbare Lösung zu finden und gleichzeitig die gewünschte Optik zu wahren", erläutert Andreas Arnold, Geschäftsführer bei Markstahler + Barth. Neben dieser grundlegenden Orientierung am Kundenwunsch zählen für Arnold vor allem langfristige Lösungen, Flexibilität sowie Termintreue. Seit kurzem handeln die Makler im großen Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt an runden, von unten beleuchteten Tischen - sie sind ebenfalls in der Werkstatt des Mittelständlers entstanden.

Andreas Arnold, Geschäftsführer bei Markstahler + Barth GmbH: "Wir haben ein praxistaugliches System gesucht, und es mit unserer Entscheidung für die Migration zu APplus bekommen." Mit einer Schnittstelle zur HOLZMA Plattensägen-Zuschnittsoptimierung  sorgt APplus für einen nahtlosen Datenfluss.
Andreas Arnold, Geschäftsführer bei Markstahler + Barth GmbH: "Wir haben ein praxistaugliches System gesucht, und es mit unserer Entscheidung für die Migration zu APplus bekommen." Mit einer Schnittstelle zur HOLZMA Plattensägen-Zuschnittsoptimierung sorgt APplus für einen nahtlosen Datenfluss.


Unternehmensweite Transparenz
Markstahler + Barth bearbeitet seine Aufträge mit einer hohen Eigenfertigungstiefe. Im Holzbereich sind 30 Prozent der Arbeiten an langjährige Zulieferer ausgelagert. Diese Voraussetzungen spiegeln sich in der Produktion des Mittelständlers nieder: Von der ersten Anfrage bis zur abschließenden Kalkulation müssen die komplexen Prozesse nachvollziehbar dokumentiert und steuerbar bleiben. Für diese transparente Informationsbasis sorgt das ERP-System APplus, als spezielle Branchenlösung für den Ladenbau.

Bei Markstahler + Barth setzt man seit dem Jahr 2000 auf die Software des Karlsruher ERP-Anbieters AP AG, seit kurzem in der neuen Version APplus. Während des Auswahlverfahrens über sechs Monate präsentierten insgesamt vier Anbieter in Vorführungen und Demoversionen ihre Programme. Es handelte sich dabei durchgehend um ERP-Spezialisten mit einer speziellen Branchenanpassung. Nach der Entscheidung für APplus folgte eine knapp sechsmonatige Projekteinführungsphase, in der Anpassungen umgesetzt und die Endanwender geschult wurden. Der Produktivstart erfolgte dann Mitte 2007 problemlos.

Optimierte Materialflüsse
APplus sorgt seither für eine transparente Informationsbasis durch alle Schritte einer typischen Auftragssituation: Der Kunde tritt mit einem Architektenentwurf als Neuauftrag oder als Abruf einer Leistung innerhalb eines Rahmenvertrags an den Spezialisten für Laden- und Innenausbau heran. Der eingehende Auftrag wird in APplus vermerkt, mit dem Kundenwunschtermin versehen und nach Prüfung bestätigt. Anschließend werden Konstruktionszeichnungen abgerufen oder erstellt und die entsprechenden, fast beliebig tief gestaffelten Auftragsstücklisten generiert. Das System prüft, ob die Einzelteile innerhalb der zeitlichen Vorgabe verfügbar sind. Die Artikel, die im Lager vorrätig sind, werden für den Auftrag hinterlegt, benötigte Produktionsteile an die Fertigung gemeldet, Bestellvorschläge erzeugt und an den Einkauf weitergeleitet. In der Auslieferung wird ein Warenausgang erzeugt und die entnommenen Artikel werden verbucht. Das Lagervolumen des Betriebs konnte dank der optimierten Materialflüsse um knapp zehn Prozent reduziert werden.

Die Produktions- und Montagezeiten werden über KABA Benzing Terminals erfasst und online an APplus übergeben. Der projektverantwortliche Mitarbeiter kann zu jedem Zeitpunkt einen Soll-Ist-Vergleich ziehen und behält einen Überblick über die Materialbewegung innerhalb des Unternehmens. Das große Plus für Markstahler + Barth: Der Materialfluss bleibt steuerbar, Lücken in der Materialverfügbarkeit können frühzeitig erkannt und termingerecht geschlossen werden. "Wir erreichen um circa 15 Prozent optimierte Durchlaufzeiten und halten so unsere meist eng gesetzten Liefertermine", berichtet Arnold.

Die Software ist im Unternehmen das Kernstück der EDV-Umgebung. Schnittstellen zu AutoDesk, zu GAEB, zu Varial für die Buchhaltung und Lohnabrechnung und zur HOLZMA Plattensägen-Zuschnittsoptimierung garantieren einen übergreifenden Datenaustausch. Künftig soll es auch möglich sein, Zeichnungen aus AutoCAD direkt in APplus Branchenmodul Ladenbau einzubinden. Die Einführung des PDM-Moduls erfolgt ebenfalls in Zusammenarbeit mit der AP AG.

Die kreisrunden, von unten beleuchteten Tische im großen Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt stammen von Markstahler + Barth. Der vertraute Internet Explorer und die User-zentrierte Benutzerführung erhöhen die Mitarbeiterproduktivität. Für die Kunden, weltweit vertretene Filialisten, zählen Markensprache, Kaufambiente und Wiedererkennung.
Die kreisrunden, von unten beleuchteten Tische im großen Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt stammen von Markstahler + Barth. Der vertraute Internet Explorer und die User-zentrierte Benutzerführung erhöhen die Mitarbeiterproduktivität. Für die Kunden, weltweit vertretene Filialisten, zählen Markensprache, Kaufambiente und Wiedererkennung.


Alles, was ein Auftragsfertiger braucht
"Das Ladenbaumodul orientiert sich konsequent an unseren täglichen Arbeitsbedingungen. Gerade die Funktionen, die weit über ein normales ERP-System hinausgehen, erleichtern uns den Alltag erheblich", fasst Arnold zusammen. Über eine leistungsstarke und speziell auf die Holzbranche abgestimmte Auftragsstücklistenerfassung mit entsprechender Maske können Mitarbeiter komplette Auftragspositionen oder Baugruppen zubuchen und gleichzeitig die benötigten Materialien in einem Schnelldialog entnehmen.

Wäre eine Schrankseite mit Spanplatte im Kern, Furnierbeschichtung, Furnierkanten und mehrschichtiger Lackierung in der Stückliste aufgeschlüsselt aufgezählt, würde dies zu einer langen und unübersichtlichen Auflistung führen. Deshalb wurde die Auftragsstückliste speziell angepasst. Bei der Erfassung kann auf bereits bestehende Artikel, wie Bauteile aus verschiedenen Artikeln, schnell, zugegriffen werden. In Stammstücklisten wird das Sonderteil zum Standardteil umgewandelt und kann in weiteren Aufträgen per Knopfdruck verwendet werden - immer mit schnellem Zugang zur detaillierten Stückliste.

Weitere Funktionen vereinfachen die Kalkulation der Produktionsprozesse und passen sie an die Anforderungen der Kunden an: In der detaillierten Vorkalkulation können alle Kosten direkt dem verursachenden Produktionsschritt zugeordnet werden. So erscheinen beispielsweise Frachtkosten nicht mehr explizit als eigener Kostenpunkt, sondern können wahlweise in die anderen Angebotspositionen eingerechnet werden. In der Nachkalkulation lassen sich Abweichungen detailliert analysieren.

ERP für den Arbeitsalltag
"Wir haben ein praxistaugliches System gesucht, und es mit unserer Entscheidung für die Migration zu APplus bekommen", verweist Arnold auf einen der wesentlichen Vorzüge von APplus: die durchgängige Benutzerfreundlichkeit. Die Nutzung über den vertrauten Microsoft Internet Explorer erleichtert jedem einzelnen Mitarbeiter die Navigation durch die direkt miteinander verbundenen Module der Software - einfach und schnell per Mausklick. Die User-zentrierte Benutzerführung von APplus bereitet die Aufgaben jedes einzelnen Anwenders in den verschiedenen Abteilungen individualisiert auf. Eine Workflow-Komponente unterstützt systematisch die benutzerspezifischen vor- und nachgelagerten Abläufe. APplus hat bei Markstahler + Barth das abteilungsübergreifende Prozessdenken verbessert.

Die ausgeklügelte Web Services-Architektur erlaubt es, jederzeit aktuell auf die Daten zuzugreifen. So können die Mitarbeiter von Markstahler + Barth das zentrale System vom Büro, der Werkstatt oder auch von Zuhause aus ohne redundante Datenhaltung, Funktions- oder Geschwindigkeitseinschränkungen nutzen.

ERP als Projektmanager
Indes entwickelt sich Marktstahler + Barth zu einem Rundum-Dienstleister im Ladenbau und übernimmt als Generalunternehmer die gesamte Projektverantwortung für einzelne Objekte. Das Unternehmen organisiert dann neben der eigenen Installation auch die Einrichtung der Elektroinstallation, der Wand- und Deckenleuchten, der Fußböden und aller sonstigen Details ab, die dem Raum jeweils die besondere Optik des Kunden verleihen. Schlüsselfertig übergibt der Ladenbauer das Objekt, das sofort in Betrieb genommen werden kann. "Zu unseren Produktionsprozessen kommt so noch die termingerechte Abstimmung mit Zulieferern und Dienstleistern hinzu", beschreibt Arnold. "Auch diese hochkomplexen Abläufe meistern wir als mittelständischer Betrieb flexibel mit dem APplus Branchenmodul Ladenbau als leistungsfähiger Stütze."




Letzte Änderung: 06.12.2007 © Copyright by AP Automation + Productivity AG
 

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